Banner-Drop am Rathaus Königslutter

Heute ist Gedenktag der Psychiatrie-Toten. Zu diesem Anlass haben Aktivist*innen der Initiative Zwangbefreit ein Banner vor das Rathaus in Königslutter gehängt. Darauf steht: „2ter Oktober. In Gedenken an die Opfer psychiatrischer „Behandlung“.“

 

Wir wollen heute den Menschen Gedenken, die durch den Einfluss des (Zwangs-)Psychiatriesystems ihr Leben verloren haben.

 

Auch wollen wir denen in Gedanken beistehen, die derzeit noch von psychiatrischem Zwang, Druck und/oder Willkür betroffen sind.

 

Das Rathaus wurde ausgewählt, weil es ein sichtbarer Ort mitten in der Stadt ist. Wir hoffen, dass mit dieser Aktion ein Ausdruck der Solidarität an möglichst viele Menschen herangetragen und auf den heutigen Gedenktag aufmerksam gemacht werden konnte.

Wir fordern, dass Behörden der Stadt Königslutter und Helmstedt die Rolle des AWO Psychiatriezentrums (APZ) hinterfragen und sich für Menschenrechte einsetzen. Als größter Arbeitgeber im Landkreis Helmstedt1 spielt das APZ (AWO Psychiatriezentrum) in der regionalen Wirtschaft eine enorme Rolle. Der derzeitige Bürgermeister von Königslutter (Alexander Hoppe) stand deshalb mit dem APZ schon 2011 im Austausch2.

 

Solidarische Grüße hinter die Mauern des AWO Psychiatriezentrums!

 

Um mehr über den Gedenktag zu erfahren siehe hier (vergangene Aktion zum Gedenktag der Initiative Zwangbefreit): https://initiative-zwangbefreit.jimdo.com/2016/10/02/aktionsspaziergang-zum-gedenktag-der-psychiatrie-toten-beim-apz-k%C3%B6nigslutter/

 

… und hier (Aufruf zum Gedenktag in Bochum 2018): http://www.anlaufstelle-rheinland.de/lesen&id=62

 

 

1http://helmstedt-wiki.de/wiki/K%C3%B6nigslutter_am_Elm

 

2https://alexander-hoppe.de/aktuell/nachrichten/2011/340885.php

 

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