Weiterbeschäftigung von Naziverbrecher*innen nach "Aktion T4" in Niedersachsen! (Auch in Königslutter)

"(...)nach 1945 konnten viele PsychiaterInnen in Niedersachsen, die am Mord von Kindern und Erwachsenen beteiligt waren, recht problemlos weiterarbeiten, viele davon im Landesdienst.(...)"

 

"(...)Ein Fall etwa ist Willi Baumert. Er war von 1941 bis 1944 Leiter der „Kinderfachabteilung“ in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg. Seine Aufgabe war es, eingewiesene Kinder zu begutachten und diese zur Tötung vorzuschlagen. Ob er selber Hand angelegt hat, ist nicht nachweisbar. Er hat aber nachweisbar Pflegekräfte damit beauftragt, Kinder durch überdosierte Medikamente zu töten. So ist für die „Kinderfachabteilung“ Lüneburg von mindestens 300 minderjährigen Opfern auszugehen.(...)"

 

"(...)Baumert wurde 1958 sogar Direktor des Landeskrankenhauses Königslutter(...)"

 

(Quelle: TAZ)

Der vollständige Bericht hier:

 

http://www.taz.de/Historiker-ueber-Euthanasie-Verbrecher/!5515166/

 

 

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