Todesfall Marcel F.: Gutachten belastet Klinikum Wahrendorff schwer!!!

Gutachten: Mehrere Neuroleptika in hoher Konzentration nachgewiesen!

 

Wir berichteten bereits Anfang 2017 über den Todesfall des 22-jährigen Marcel F. im Klinikum Wahrendorff (Bei Hannover). Dieser starb am 23ten Januar 2016 in der Klinik und Andrea H. (die Mutter von Marcel) vermutete bereits damals eine falsche Medikation als Todesursache. Der Geschäftsführer vom Klinikum Wahrendorff - Rainer Brase - behauptete hingegen, dass es keinerlei Anhaltspunkt für ein Fremdverschulden geben würde. Anstatt also die Gefährlichkeit, der in der Psychiatrie häufig verabreichten Medikamente zu berücksichtigen, war Herr Brase damals einer der Schnellsten in Abwiegelung und Schuldabweisung.

 

Ein rechtsmedizinisches Gutachten lässt nun hoffentlich auch einen Rainer Brase - der scheinbar überall Ursachen/Probleme sieht, nur nicht bei sich selbst und im gegenwärtigen Psychiatriesystem - erkennen, dass es eben doch solche Anhaltspunkte gibt. Das Fazit des Gutachtens lautet:
„Verschiedene Neuroleptika wurden in teilweise überhöhten Konzentrationen nachgewiesen.“ Eine Vergiftung komme „als Ursache für die Geschehensabläufe im Zusammenhang mit dem Versterben durchaus in Betracht“."

 

Der Anwalt von Andrea H. bekräftigt: „Bei dem Fall handelt es sich um ein Tötungsdelikt in fahrlässiger Begehungsform. Ich gehe davon aus, dass die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erheben muss gegen Klinik, Ärzte und Pfleger.“

 

http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Gutachten-belastet-Klinikum-Wahrendorff

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