Flyerverteilaktion in Königslutter am Elm!

Heute verteilten eine handvoll Aktivist*innen der "Initiative Zwangbefreit (IZB)" hunderte IZB-Flyer in Königslutter. Da in der überschaulichen Stadt Königslutter das AWO-Psychiatriezentrum seine Kliniken betreibt und in diesen Zwang, Strafe und Gewalt wie Fixierung und Zwangsmedikation als sogenannte "Behandlungsmethoden" durchgeführt werden, schien es längst nötig gewesen zu sein, die Anwohner*innen über die Zwangspsychiatrie und ihre Folgen zu informieren. So heisst es im verteilten Flyer beispielgebend: "Im Wissen über Zwangsmaßnahmen und die Bedeutung dieser für die Menschen, die sie erleben müssen, fordert die „Initiative Zwangbefreit“, dass die Psychiatrie auf solche Maßnahmen, die gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden, kompromisslos verzichtet und neue individuelle Konzepte für den Umgang mit schwierigen Lebenslagen erarbeitet werden. Diese können nur wirkungsvoll sein, wenn sie auf Respekt anstatt auf Unterdrückung und Machtspielen beruhen.

 

(Psychiatrischer) Zwang traumatisiert Betroffene häufig (aufs Neue) und schafft weitere Probleme, die wiederum z.B. selbstverletzendes Verhalten fördern und Psychiatrie-Erfahrene in einen Teufelskreis aus Zwangsmaßnahmen und Reaktionen darauf befördern."

Selbst zwei Apotheken zeigten sich sehr interessiert und legten einen Stapel unserer Flyer bei sich aus. Wir hoffen mit dieser ersten großen Verteilaktion viele Menschen erreicht und ihnen einen kritischen Einblick auf das gegenwärtige Psychiatriesystem und das dazugehörige AWO-Psychiatriezentrum Königslutter ermöglicht zu haben.

 

Den kompletten Flyertext findet ihr HIER.

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