Prozess gegen IZB-Aktivistin erneut verschoben - jetzt am 4.9.2017!

Der Prozess gegen eine Aktivistin der Initiative Zwangbefreit wurde erneut verschoben. 

Kommt also gern am 4. September 2017 zum Amtsgericht Helmstedt und unterstützt die Angeklagte mit eurer Solidarität!

Um 9 Uhr (morgens) beginnt der Prozess. Der Raum ist noch nicht bekannt, wird aber sobald wir mehr wissen hier veröffentlicht. 

Mahnwache in Bremen in Gedenken an Achmet Agir!

Am 16ten Mai 2017 fand wie vor einigen Tagen angekündigt, vor dem Klinikum Bremen-Ost eine Gedenkkundgebung für den nach einer Fixierung verstorbenen Achmet Agir statt.

Hier ein kurzer Bericht darüber von der Bremer psychiatriekritischen Gruppe:

Am Dienstag den 16.5, eine Woche nach dem Überfall auf Achmet Agir, (an dem er entweder sofort oder 3 Tage später verstorben ist (nicht mal das lässt sich zur Zeit mit 100prozentiger Sicherheit sagen)) gab es eine Gedenkundgebung mit hohem ungebetenem Besuch, in Form von Securitys, (die uns erzählen wollten, dass die Insassinnen Angst vor uns und unseren Blumen hätten, sich dann aber zurück zogen). Klinkleitung Frau Franz, Pflegedienstleitung Schröder und Oberarzt Wiele konnten 2 Stunden, ihrer gut bezahlten Arbeitszeit entbehren, um unser Gedenken einfach nur stören zu wollen, oder auch tatsächlich mit Angst um sich und ihren Ruf. Sie verwickelten uns in Disskusionen, in
denen besonders Frau Franz darum bat, dass wir doch aufhören sollen Unwahrheiten über ihre Klinik und ihr Personal zu verbreiten.
Nach 40 Stunden war Seitens der Klinik die offizielle Trauerzeit für Achmet Agir abgelaufen und Bilder, Blumen und Kerzen wurden entfernt.
Wir kommen wieder. Kein Vergeben. Kein Vergessen.

31-Jähriger stirbt nach Fixierung im Klinikum Bremen Ost - Kundgebung am 16. Mai in Bremen

Am Dienstag den 16.5. wird es um 18 Uhr eine Mahnwache im Gedenken an den Verstorbenen vor der forensischen Psychiatrie in Bremen Ost geben (Züricher Str. 40, 28325 Bremen). Die Psychiatrie kritische Gruppe ruft dazu auf, sich solidarisch zu zeigen, Blumen, Kerzen etc mitzubringen.

 

Niemand ist vergessen, der innerhalb der Institutionen, durch die Gewalt des Personals stirbt.

 

Weitere Informationen unter: stattpsychiatrie@riseup.net

 

Artikel aus dem Weser Kurier : "Nach gewaltsamer Fixierung: Psychiatrie-Patient stirbt"  (<--Link)

 

3 Kommentare

Gedenktag 2. Mai -- Staatsschutz, Polizei

Am 2. Mai 2017 war der internationale Tag zur Erinnerung an die Verbrechen der NS-Psychiatrie und ihrer Kooperateur*innen und Widerstandstag gegen die gegenwärtige Zwangspsychiatrie.

Nachdem Gedenkenden, die dem Aufruf der Initiative Zwangbefreit (IZB) folgen wollten, das Gedenken an dem Mahnmal zur „Aktion T4“ auf dem Klinik-Gelände verboten wurde, standen Aktivist*innen der Initiative Zwangbefreit (IZB) am Fuße des Klinik-Geländes um trotzdem den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und für eine Psychiatrie ohne Zwang zu protestieren. Ein Schild „Wir lassen uns das Gedenken an die NS-Opfer nicht verbieten“, Kreidesprüche wie „Für eine zwangfreie Psychiatrie heute“ und „in Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie“, Kerzen und Blumen machten auf ihr Anliegen aufmerksam. Zusätzlich wurden Handouts mit Informationen zur „Aktion T4“ und ihrer heutigen Erinnerung und Flyer zur gegenwärtigen (Zwangs)Psychiatrie verteilt.

Auch gab es interessante Gespräche mit Passant*innen, einen Redebeitrag und leider auch Repressionen ( = Unterdrückung von Widerstand durch Polizei und andere Behörden): 

 

mehr lesen 2 Kommentare

Skandal: AWO-Psychiatriezentrum in Königslutter verbietet Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie!!!

Die Begründung: Die Positionierung der IZB gegen Unmenschlichkeit in der Psychiatrie und mutmaßliches mit Kreide malen in der Vergangenheit!

 

(Hinweis: Gedenkveranstaltung findet trotzdem statt, nur an anderer Örtlichkeit!!! Siehe Ende des Berichts!)

 

Am 02ten Mai 2017 wollten wir als Initiative Zwangbefreit (IZB) eine Gedenkveranstaltung an die Opfer der „Aktion T4“, die im Nationalsozialismus hunderttausende Opfer forderte, durchführen. Der am besten geeignete Ort für unser geplantes Gedenken war natürlich der „T4“-Gedenkort („Weg der Besinnung“) auf dem Gelände des AWO Psychiatriezentrums in Königslutter (APZ). Da der gewünschte Veranstaltungsort somit auf dem Privatgelände des APZ liegt, hat es einer simplen Bestätigung unseres 02ten Mai-Gedenkens von Seiten des Klinikums bedurft. Doch was auf die Anfrage nach einer solchen Bestätigung von Seiten des APZ's erfolgte, kann jeder antifaschistisch denkende und auf Menschenrechte bauende Mensch nur als grobe Ohrfeige betrachten.

 

Bernhard Tammen - der Justiziar des APZ – untersagte der IZB „ und den von Ihnen aufgerufenen Personen“ das Gedenken an die NS-Opfer am 02ten Mai! Und nochmal, um zu kapieren was Herr Tammen im Namen des APZ da sagt: Ich verbiete am entsprechenden Tag sämtlichen Menschen, den Opfern des Nationalsozialismus am dafür vorgesehenen Gedenkort zu gedenken! Denn alle Menschen, die am 02ten Mai aufgrund unseres Aufrufes den Gedenkort aufsuchen wollen, müssen laut Tammen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Eine Einteilung der Gedenkenden an diesem Maitag in Gedenkende, die einfach nur so an diesem Tag den Opfern gedenken möchten und denen, die es wegen unseres Aufrufes machen, ist eine Unmöglichkeit. Eine psychiatrische Klinik, die Menschen anzeigen will, die an einem bestimmten Tag am „Weg der Besinnung“ den NS-Opfern gedenken? Da muss sich die Stadt Königslutter doch die Frage gefallen lassen, ob - ja,sagen wir wie es ist – eine solche Gedenkort-Privatisierung nicht hinterfragt gehört. So können wir nur hoffen, das kein Mensch am 02ten Mai auch nur zufällig am Gedenkort gedenken möchte. Es droht Personalienkontrolle durch die Polizei und Strafverfolgung. Das APZ macht was es will. Und mit welcher Begründung verbietet das AWO Psychiatriezentrum das Gedenken? Der angeheuerte APZ-Justiziar umschreibt es folgendermaßen:

mehr lesen 4 Kommentare

Gemeinsame Anreise zu unserer Gedenkveranstaltung am 02ten Mai 2017 von Branschweig nach Königslutter am Elm!

Für alle die mit uns aus Braunschweig zur Gedenkveranstaltung - "In Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie!" - fahren wollen, gibt es einen Termin zur gemeinsamen Anreise. Treffen ist um 17 Uhr an den Fahrkartenautomaten der Haupthalle im Hauptbahnhof Braunschweig. Der entprechende Zug fährt um 17:17 Uhr los. Den Aufruf zur Kundgebung findet ihr HIER.

 

0 Kommentare

29ter Juli 2017: Demonstration gegen Zwangspsychiatrie in Königslutter am Elm!

Ende Juli veranstalten wir in Königslutter am Elm eine Demonstration unter dem Motto: Für Alternativen zur Zwangspsychiatrie! Diese wird um 14 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Klinikkomplex des AWO Psychiatriezentrums (APZ) beginnen.

 

Unsere Demonstration wird dann nach einer kurzen Kundgebung durch die Stadt laufen und am Marktplatz mit einer Abschlusskundgebung enden. Ziel der Demonstration ist es, die Menschen in Königslutter für das Thema der Zwangspsychiatrie zu sensibilisieren, den zwangsbehandelten Menschen im AWO Psychiatriezentrum zu zeigen, dass sie nicht alleine sind und um unserer Forderung nach einer Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt ein weiteres mal in der Öffentlichkeit Platz einzuräumen, damit mehr Menschen darauf stoßen, darüber diskutieren und letztendlich sich hoffentlich mit uns dafür einsetzen, dass Zwangspsychiatrie bald der Vergangenheit angehört.

 

 

Im Wissen über Zwangsmaßnahmen und die Bedeutung dieser für die Menschen, die sie erleben müssen, fordert die „Initiative Zwangbefreit“, dass die Psychiatrie auf solche Maßnahmen, die gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden, kompromisslos verzichtet und das neue individuelle Konzepte für den Umgang mit schwierigen Lebenslagen erarbeitet werden. Diese können nur wirkungsvoll sein, wenn sie auf Respekt anstatt auf Unterdrückung und Machtspielen beruhen und wenn sie an einem Tisch mit den Betroffenen erarbeitet werden und nicht über deren Köpfe hinweg!

 

Wir wollen, dass die Leiden, Nöte und Charaktere Betroffener ernst genommen werden und fordern eine Gesellschaft, die alle Menschen so akzeptiert wie sie sind und sein wollen - frei von Bewertungen und Kategorien.

 

Wir fordern Akzeptanz (Nicht Ignoranz) gegenüber „Anders"sein und schwierigen Lebenslagen und üben Kritik an psychiatrischen (Zwangs-) Maßnahmen.

 

Wir fordern Selbstbestimmung und die Festlegung der Definitionsmacht bei Betroffenen. Kein*e Psychiater*in sollte das Recht haben über die Köpfe ihrer*seiner „Patient*innen" hinweg Entscheidungen zu treffen und Kategorisierungen vorzunehmen.

 

 

Finger weg von Fixierung, Zwangsmedikation und dem Leben anderer!

 

Für Alternativen zu Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie!

 

 

Auf einen Blick:

 

Demo-Motto: „Für Alternativen zur Zwangspsychiatrie!“

 

Demonstrationsbeginn: 29ter Juli 2017, um 14 Uhr.

 

Demo-Ort: Am Kaiserdom/beim Dom-Café (Am Plan/Vor dem Kaiserdom) in Königslutter am Elm.

 

 

 

0 Kommentare

Prozess gegen IZB-Aktivistin verschoben

Ein Prozess, der eigentlich am 3. Mai stattfinden sollte, wurde verschoben. Der neue Termin ist nun

 

am 12. Juni 2017

um 9 Uhr morgens

Saal C

Amtsgericht Helmstedt (Stobenstraße 5, 38350 Helmstedt).

 

Um mehr zum Prozess zu erfahren, bitte hier (<--das ist ein Link) nachschauen.

 

Natürlich freuen wir uns immer über Solidarität. Kommt gern vorbei. :-) 

 

Initiative Zwangbefreit

E-Mail-Kontakt: zwangbefreit@web.de

 

0 Kommentare

Aufruf zur Kundgebung in Königslutter: In Gedenken an die Opfer der NS-Psychiatrie („Aktion T4“)!

Am 02ten Mai 2017 (siehe unten**) wollen wir gemeinsam mit euch an die Opfer der „Aktion T4“ während der Zeit des Nationalsozialismus gedenken. Die „Aktion T4“ bezeichnet die Ermordung und Zwangssterilisierung von mehr als 400.000 Menschen, die von den Nationalsozialist*innen den Stempel „unwertes Leben“ erhielten und in sogenannten „Pflege- und Heilanstalten“ systematisch getötet, zwangssterilisiert und gefoltert wurden. Betroffene waren vor allem als „psychisch krank und/oder körperlich behindert“ abgestempelte Menschen.

 

Wir möchten an diese Menschen erinnern, damit nichts von den Verbrechen der NS-Zeit in Vergessenheit gerät. Auch möchten wir mit unserer Kundgebung auf die aktuellen Missstände in Psychiatrien aufmerksam machen. Denn auch wenn jeglicher Vergleich der heutigen Psychiatrie mit der NS-Psychiatrie unangebracht ist, so gibt es heute noch eine Vielzahl an Unmenschlichkeit in den psychiatrischen Kliniken, die immer wieder Todesopfer fordert. Auch im AWO-Psychiatriezentrum in Königslutter (APZ), wo wir am 02ten Mai unsere Gedenkkundgebung abhalten werden, sind Zwangseinweisung, Zwangsmedikation und Fixierung gängige Praxis. Dagegen stellen wir uns und wollen neben der Erinnerung an die Opfer auch für eine Psychiatrie ohne Gewalt protestieren!

 

Auf dass sich diejenigen, die Zwang und Gewalt in der Psychiatrie ermöglichen, die letzten Worte auf der AWO-Gedenktafel auch für die heutige Zeit zu Herzen nehmen:

 

„Der „Weg der Besinnung“ soll mahnen, dass wir Politiker, Juristen, Ärzte, Pflegepersonal, Nachbarn, Mitmenschen, Gemeinden, Ämter, Kirchen, nie wieder wegschauen und mitwirken. Wir wollen hinschauen, wenn Unrecht geschieht und uns einmischen. Die Gedenkstätte soll uns erinnern an das Leid, aber uns auch wachsam sein lassen für die Zukunft!“

 

Unsere Gedenkkundgebung wird ab 18 Uhr am AWO-Mahnmal „Weg der Besinnung“ (circa eine halbe - bis eine Stunde lang) stattfinden. Das Mahnmal befindet sich auf dem APZ-Gelände in Königslutter am Elm. Wir treffen uns um kurz vor 18 Uhr am Kaiserdom Königslutter beim Dom-Café (Straße: Vor dem Kaiserdom/ Am Plan) und laufen dann gemeinsam zum AWO-Mahnmal. Bringt gerne Blumen, Kerzen, et cetera mit.

 

Hinweis: Ebenfalls am 02ten Mai 2017 findet in Berlin eine T4-Gedenkveranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE) statt.

 

** Remembrance and Resistance Day (=Gedenk und Widerstandstag): Der 2. Mai ist der internationale Tag zur Erinnerung an die Verbrechen der NS-Psychiatrie und ihrer Kooperateur*innen und Tag des Widerstandes gegen die Zwangspsychiatrie.

 

 

Kontakt:
Initiative Zwangbefreit (IZB)
Mail: zwangbefreit@web.de

1 Kommentare

BPE-Aktionsaufruf 2017!

"(...)Leute wie Pippi Langstrumpf müsse mensch einsperren.(...)"

 

Wir wollen euch auf einen Aufruf der "AG-Aktionsvernetzung" (BPE) aufmerksam machen. Beteiligt euch an Aktionen gegen das gegenwärtige Zwangspsychiatriesystem und/oder macht eigene Aktionen! Pippi bleibt frei!

 

Aktionsaufruf für das Jahr 2017

 

"Wir starten 2017 mit einer Massenzeitung, in der unsere Kritik an Geschichte und Gegenwart der Zwangspsychiatrie deutlich zu lesen ist. Außerdem wird dort für einige Termine und Aktionen geworben, die von Januar bis Oktober liegen. In diesen 10 Monaten wollen wir uns langsam steigern, bis dann vom 6. bis 8.10. in Berlin erst die BPE-Jahrestagung und ab 8.10. das Weltpsychiatertreffen stattfindet. Letzteres wollen wir zum Ziel klarer Forderungen und Proteste machen – mit Demonstrationen rund um den Versammlungsort (CityCube und südliche Messehallen in Berlin).

mehr lesen 1 Kommentare

"Die sind eigentlich alle ganz nett und sie glaubten wirklich, dass sie mir mit dieser Behandlung helfen würden. Sie wissen es einfach nicht besser, leider."

Im Folgenden veröffentlichen wir einen uns zugesandten Text eines Menschen, der*die selbst Erfahrung mit dem Zwangspsychiatriesystem machte und uns netterweise erlaubte seine*ihre Sicht auf dieses System und die eigenen Erlebnisse zu veröffentlichen. Der Text wurde ungekürzt übernommen:

 

"Ich kenne das Thema Zwangsbehandlung in der Psychiatrie aus eigener Erfahrung, als zwangsbehandelter Patient. Ich bin aber deswegen kein Feind der Psychiatrie an sich. Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen, die sich für den Beruf als Psychiater, Psychologe oder auch als Pflegekraft im Psychiatrieumfeld oder als eine andere Art von Therapeut entscheiden dies tun, weil sie anderen Menschen helfen wollen. Und jeder hilft so gut wie er kann. Man sollte dabei nur eines bedenken: Es gibt "gut gemacht", es gibt "schlecht gemacht" und es gibt etwas, das ist schlimmer als "schlecht gemacht" und das ist "gut gemeint".

mehr lesen 0 Kommentare

Prozess gegen IZB-Aktivistin vor dem Amtsgericht Helmstedt! Spenden und Solidarität gegen Repression!

Im November 2016 fanden im AWO-Psychiatriezentrum in Königslutter (APZ) die sogenannten 34ten Psychiatrietage statt. Auch einige Aktivist*innen der Initiative Zwangbefreit (IZB) waren vor Ort, um gegen Zwangsmaßnahmen im APZ zu protestieren.

 

Statt auf die Protestierenden zuzugehen, um auf Dialog und Diskussion zu setzten, wurde von Seiten des APZ die Polizei gerufen. Die Begründung für diese Maßnahme war, dass die Aktivist*innen über das sonst auch öffentlich zugängliche Gelände des Klinikums spaziert sein sollen. Hausfriedensbruch soll das gewesen sein und dann fühlte sich auch noch ein Polizist bei der Personalienkontrolle von einer Aktivistin beleidigt. Sie soll den Polizeibeamten geduzt haben... Wer nun denkt: Wie mehr war's nicht?, der*die liegt richtig.

 

Ein paar Wochen später erhielt die betroffene Aktivistin einen Strafbefehl mit den Vorwürfen Hausfriedensbruch und Beleidigung gegen den sie Einspruch einlegte. Nun findet der Gerichtsprozess gegen sie am 03ten Mai 2017, um 9 Uhr am Amtsgericht Helmstedt (Saal A) statt

 

Immer wieder werden Aktivist*innen der IZB mit solchen und ähnlichen Vorwürfen konfrontiert, um den unliebsamen Protest gegen die Zwangspsychiatrie zu erschweren oder gar loszuwerden. Wir lassen uns davon jedoch nicht einschüchtern und werden weiter aktiv gegen die Missstände im gegenwärtigen Psychiatriesystem vorgehen! Dafür brauchen wir eure Unterstützung: Aktionen und Repression kosten Geld und wenn ihr an uns etwas spenden wollt, dann könnt ihr das an folgendes Konto tun:

 

 

Spenden und Aktionen

 

DE29513900000092881806

 

Betreff: IZB (bitte unbedingt angeben)

 

 

Und kommt auch am 03ten Mai nach Helmstedt und unterstützt die angeklagte Aktivistin zum Beispiel mit eurer Anwesenheit!

 

 

2 Kommentare

Kritik zur gängigen Praxis der unkommentierten Löschung durch das Unser38-Team

"Vor wenigen Tagen wurde durch die Verwalter*innen der Unser38-Plattform unser Account der Initiative Zwangbefreit (IZB) gelöscht. Dies geschah zum wiederholten Mal ohne jegliche Vorwarnung und Kommentierung von Seiten des Unser38-Teams, obwohl wir in Vergangenheit auf   deren Bitten/Forderungen stets zeitnah reagierten und diese in unserem Account und unseren Beiträgen berücksichtigten.

 

So wurde an uns zum Beispiel, bezüglich unseres nun gelöschten Accounts, die Bitte herangetragen, doch zusätzlich zu unserem Gruppennamen einen Klarnamen zu verwenden. Diesem Wunsch kamen wir nach, auch wenn der Account "Team Unser38" in diesem Punkt ebenso eher mit schlechtem Vorbild vorangeht.

 

Wir als Nutzer*innen gestalten diese Plattform hier mit: Die IZB zum Thema der notwendigen Kritik am vorherrschenden Psychiatriesystem. ...

 

mehr lesen 0 Kommentare

22-Jähriger stirbt im Klinikum Wahrendorff

Ein Artikel aus der Neuen Presse (NP): 

 

Tod in Psychiatrie im Klinikum Wahrendorff: Ermittlung

 

Ein 22-jähriger Patient stirbt im Klinikum Wahrendorff. Seine Mutter (48) vermutet eine falsche Medikation. Ihr Anwalt hat Strafanzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
---------------------------------------------------------------------------

Sehnde. Marcel F. starb am Morgen des 23. Januar 2016. Weil er nicht zum Frühstück erschien, schaute das Klinikpersonal in seinem Einzelzimmer nach. Dort lag der Auszubildende tot im Bett im Haus 10 in Köthenwald. Seine Mutter Andrea H. erfuhr erst zweieinhalb Tage später vom Tod ihres Kindes. Eine Funkstreifenbesatzung klingelte abends an ihrer Haustür in Sehnde und überbrachte die schockierende Nachricht.

mehr lesen 0 Kommentare

Zwang und Körperverletzung im neuen NPsychKG: kritische Begleitung einer Anhörung im Ausschuss

 

Am 9. März 2017 fand eine Anhörung zum neuen NPsychKG (=„Niedersächsisches Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke) im Niedersächsischen Landtag (Hannover) statt. Ab Sommer 2017 soll dieses Gesetz in Kraft treten.

Die Initiative Zwangbefreit (IZB) begleitete zunächst diese Anhörung kritisch mit einer spontanen Kundgebung vor dem Landtagsgebäude und kam später selbst im Landtag zu Wort (genauer: im Ausschuss des "Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Migration").

 

Da die Anhörung um 9.30 Uhr begann, verteilten die Aktivist*innen der IZB (Initiative Zwangbefreit) bereits ab ca. 9.00 Uhr um den Landtag herum Flyer, hielten eine Rede und machten mit einem Banner mit der Aufschrift „Für Menschenrechte in der Psychiatrie“ auf ihr Anliegen aufmerksam.

 

Als die Aktivist*innen zu den Räumlichkeiten der stattfindenden Anhörung gelangen wollten, ergab sich eine längere Wartezeit für diese. Denn der Sicherheitsdienst wurde hinzugezogen. Die Begründung für diese Maßnahme war die vorangegangene „Demonstration“. Nach mehreren Telefonaten einer*eines Angestellten im Foyer des Landtages mit Sicherheitsmenschen wurden die Aktivist*innen unter der Voraussetzung hineingelassen, Transparent und Megafon abzugeben und wurden vom Sicherheitsdienst zum Anhörungsraum begleitet.

 

Dort angekommen war die Anhörung bereits im Gange. Verschiedene Gruppen äußerten sich zum neuen Gesetzentwurf:

 

mehr lesen 0 Kommentare

IZB - Jetzt auch auf Facebook!

Ab jetzt könnt ihr uns auch auf Facebook folgen!

 

Kleiner Hinweis: Bitte denkt daran, dass Facebook nicht die sicherste Plattform ist, um Informationen über Aktionen oder Ähnliches zu teilen. Natürlich freuen wir uns über Likes und Kommentare, sofern sie keine Diskriminierungen beinhalten. Nur denkt bitte daran auszusortieren, was ihr gern veröffentlicht haben wollt und was nicht. Um "diskret" mit der IZB (Initiative Zwangbefreit) in Kontakt zu treten, nutzt bitte unsere Mailadresse: zwangbefreit[at]web.de. Dort könnt ihr uns auch verschlüsselt schreiben.

 

0 Kommentare

Ausbeutung im Klinikum Wahrendorff: arbeiten für 30 bis 60 Cent die Stunde!

Soeben fanden wir auf linksunten.indymedia.org folgenden Artikel...

 

zu Besuch in einem geschlossenen Wohnheim im Psychiatrie-Dorf Köthenwald (nahe Hannover)

 

Am 20. Dezember 2016 waren wir zu Besuch in dem Psychiatrie-Dorf Köthenwald nahe bei Sehnde. Vor Ort haben wir mit dort wohnenden*einsitzenden Menschen gesprochen und einen Einblick in den Alltag einer geschlossenen Wohnheimstation erhalten.

 

 

 

Zum Klinikum allgemein

 

Köthenwald ist ein Standort von vielen des Klinikum Wahrendorff. In einer „Dokumentation“, (richtiger wäre eher die Bezeichnung „Werbefilm“) vom ZDF heißt es: „vor den Toren Hannovers liegt Europas größte private Nervenheilanstalt“1.

Das Klinikum Wahrendorff ist also laut ZDF das größte private psychiatrische Klinikum Europas2 und laut eigener Internetpräsenz "eine der größten psychiatrischen Einrichtungen Deutschland in privater Trägerschaft"3

Köthenwald ist ein riesiger Psychiatrie-Komplex. Vor Ort gibt es mehrere (geschlossene) Wohnheime, eine akutpsychiatrische Klinik, Arbeitswerkstätten (Fahrradwerkstatt und Tischlerei) eine Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine psychiatrische Institutsambulanz (PIA)4 und einen Kiosk (möglicherweise sind nicht alle Einrichtungen genannt).

Behandelt“ werden laut Selbstauskunft in den Heimbereichen erwachsene[n] Menschen mit einem seelischen und/oder geistigen Handicap.“5

Das Einzugsgebiet ist weit gefächert. Vor Ort treffen wir Menschen, die vorher z.B. in Cloppenburg, Wilhelmshaven oder Hamburg gewohnt haben.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Mailing-Liste gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie

Liebe*r Besucher*in,

 

wenn du Lust* hast, dich zu engagieren und/oder du dich zum Beispiel über stattfindene Treffen informieren willst, kannst du dich gern in die Mailing-Liste eintragen. Auch können hier interessante Artikel oder ähnliches herumgeschickt werden.

 

So gehts:

 

1. Gebe in deinem Browser diese Adresse ein: 

https://lists.riseup.net/www/info/ohne_zwang

 

oder klicke auf diesen Link .

 

2. Dann mit der Maus auf "Abonnieren" (neben dem Plus-Zeichen in dem grünen Kreis) klicken.

 

3. Daraufhin erscheint auf der rechten Bildschirmhälfte ein neues Fenster. 

Dort kannst du in die Leiste deine Mail-Adresse eintragen und auf "Ausführen" klicken.

 

 4. Jetzt müsstest du eine Nachricht in deinem Mail-Posteingang haben. Darin steht ein Bestätigungs-Link, den du anklicken kannst, um dich zu ende bringend in die Liste einzutragen. Sobald du das getan hast, kannst du Nachrichten verschicken und/oder empfangen. :-)

 

! wichtiger Hinweis:

Wenn du ausschließlich mit der "Initiative Zwangbefreit" Kontakt aufnehmen willst, schicke uns bitte eine Mail an zwangbefreit[at]web.de . Die oben vorgestellte Mailing-Liste ist potentiell für alle einsehbar. Deshalb ist es sinnvoll abzuwägen, was für die Liste bestimmt ist und was lieber "vertraulicher" behandelt werden sollte.

Über die Mail-Adresse (zwangbefreit[at]web.de) kannst du auch verschlüsselt mit uns zu schreiben, wenn du ebenfalls über Mail-Verschlüsselung verfügst.

:-)

0 Kommentare

Aufkleber der Initiative Zwangbefreit

Ein Aufkleber "gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie" ist nun druckfertig! Wenn ihr selbst Klebchen drucken wollt: bewährt hat sich die Größe A7.

A6 oder größer würden bestimmt auch gehen -- je nach Vorliebe und/oder Einsatzort.

 

Möchtet ihr das Klebchen herunterladen, könnt ihr entweder dieses Bild hier auf eurem Gerät speichern oder ihr schaut in der Rubrik "Materialvorbei (da gibts das nochmal in größerer Auflösung).

 

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Flyerverteilaktion in Königslutter am Elm!

Heute verteilten eine handvoll Aktivist*innen der "Initiative Zwangbefreit (IZB)" hunderte IZB-Flyer in Königslutter. Da in der überschaulichen Stadt Königslutter das AWO-Psychiatriezentrum seine Kliniken betreibt und in diesen Zwang, Strafe und Gewalt wie Fixierung und Zwangsmedikation als sogenannte "Behandlungsmethoden" durchgeführt werden, schien es längst nötig gewesen zu sein, die Anwohner*innen über die Zwangspsychiatrie und ihre Folgen zu informieren. So heisst es im verteilten Flyer beispielgebend: "Im Wissen über Zwangsmaßnahmen und die Bedeutung dieser für die Menschen, die sie erleben müssen, fordert die „Initiative Zwangbefreit“, dass die Psychiatrie auf solche Maßnahmen, die gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt werden, kompromisslos verzichtet und neue individuelle Konzepte für den Umgang mit schwierigen Lebenslagen erarbeitet werden. Diese können nur wirkungsvoll sein, wenn sie auf Respekt anstatt auf Unterdrückung und Machtspielen beruhen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Einblicke in den Alltag des AWO-Psychiatriezentrums (APZ) in Königslutter.

Bei einer Demo im vergangenen Sommer hat eine Gruppe von ca. 15 Menschen in Königslutter auf die unwürdigen Zustände in Psychiatrien, wie dem APZ (AWO Psychiatriezentrum), aufmerksam gemacht.
Um einen Einblick in den Klinikalltag aus Sicht der dort zur „Behandlung“ Befindenden zu erlangen, wurde mit mehreren Personen über das Verhältnis zum Personal, über Zwang, und über Therapiemethoden gesprochen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die die neugierigen Fragen so offen beantwortet haben! :-)

Im Folgenden sind die Antworten und die Fragen sinngemäß zitiert (also nicht im genauen Wortlaut wiedergegeben).

mehr lesen 0 Kommentare

Protest bei einer Vorlesung von Dr. med. Rainer Jung an der Hochschule Ostfalia in Wolfenbüttel!

Heute besuchten einige Aktivist*innen die Vorlesung "Basiswissen Psychiatrie" von Dr. med. Rainer Jung an der Ostafalia Hochschule in Wolfenbüttel.

Jung ist neben seiner Lehrtätigkeit an der Ostfalia ebenso leitender Oberarzt am AWO-Psychiatriezentrum in Königslutter (APZ) und somit als Entscheidungsträger mitverantwortlich für die im APZ stattfindenden Zwangsmaßnahmen.

Auf diesen Umstand -also was Psychiatrie an Menschenrechtswidrigen Seiten aufzeigt und was Jung damit zu tun hat- wiesen die Aktivist*innen mit einem Transparent (Aufschrift: Für Menschenrechte in der Psychiatrie), Flugblättern und einer Rede per Megaphon hin. Einige der vielleicht fünfzig anwesenden Student*innen reagierten auf den Protest, der sichtbar die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte in den psychiatrischen Kliniken zeigte, mit Ausrufen wie: "Wir bereiten uns hier auf ne Klausur vor!", ein weiterer kommentiert darauf: "Genau!". Diese Menschen, die während der gesamten bisherigen Vorlesung stets ruhig, unkritisch und interessiert zuhörten, während ihnen Rainer Jung erklärte, wie andere Menschen "in Kategorien zu packen" sind und wie mensch Intelligenz messen könne, empörten sich also nun über einen fünf minütigen Input über Zwangsmaßnahmen und Menschenrechtsverletzungen im gegenwärtigen Psychiatriesystem. Getreu nach dem Motto: Klausur vor Menschenrechte.

Auch Rainer Jung, als Galionsfigur der meisten Student*innen im Saal, reagierte auf die Forderungen nach Menschenrechten in der Psychiatrie mit mannigfacher Überheblichkeit, zum Beispiel in Form von Aussagen wie:"Ja ich hätte mal den Text gelernt vorher...", die er an die Rede verlesende Person richtete, als diese kurz stockte und manifestierte sich bei Protestende in ironischem Applaus für die Protestierenden. Diese verließen nach ihrer Rede den Saal und verliehen ihren

mehr lesen 8 Kommentare

Initiative Zwangbefreit: Jetzt auch mit Flyer!

Wenn ihr den Flyer auch verteilen wollt, dann schaut auf unserer Unterseite "Material" vorbei. Dort könnt ihr den Flyer herunterladen.

 

Flyertext:

 

INDIVIDUUM GEGEN GESELLSCHAFTSNORMEN. Für echte Alternativen zum gegenwärtigen (Zwangs-)psychiatriesystem!

 

Innerhalb von Psychiatrien werden Personen häufig dazu ermutigt sich selbst oder ihre persönlichen Einstellung zu ändern. Wir von der „Initiative Zwangbefreit“ glauben allerdings nicht, dass psychisches Leiden, wie es die Psychiatrie häufig vorgibt, „selbstverschuldet" sei und durch Selbstoptimierung beseitigt werden könne, sondern Ausdruck der gesellschaftlichen Verhältnisse ist in denen wir leben. Sich einer bestimmten Norm unterordnen zu sollen, bedeutet in der bestehenden Form nicht ernst genommen zu werden und beinhaltet den diskriminierenden Gedanken, dass der derzeitige Zustand und/ oder die Persönlichkeit, so wie sie ist, schlecht sei. Wir wollen aber, dass die Leiden, Nöte und Charaktere Betroffener ernst genommen werden und fordern eine Gesellschaft, die alle Menschen so akzeptiert wie sie sind und sein wollen - frei von Bewertungen und Kategorien. Wir wollen nicht, dass Menschen dazu genötigt werden (wieder) produktiv zu sein und distanzieren uns vom gegenwärtigen Leistungsdruck, der sich zum Beispiel durch die sogenannte „Arbeitstherapie" in der Psychiatrie aufbaut und nicht selten in Ausbeutungsverhältnissen mündet.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Protest der Initiative Zwangbefreit anlässlich der 34. Psychiatrie-Tage in Königslutter

Am 16. und am 17.11.2016 (vorletzten Mittwoch und Donnerstag) fanden in Königslutter in den Räumlichkeiten des AWO Psychiatriezentrums (APZ) die 34. Psychiatrietage statt.

Diese Veranstaltung stand unter dem Titel: „Psychische Störungen und Familie“ und wurde vom ärztlichen Direktor des APZs Dr. Mohammad-Zoalfikar Hasan und Dr. Rainer Jung, leitender Oberarzt am APZ moderiert.

Es gab verschiedene Redebeiträge. Mitunter sprach der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener (LPEN).

 

Da an diesen Tagen der Zulauf von Außen recht groß zu werden versprach und es auch war, nutzten Aktivist*innen der Initiative Zwangbefreit (IZB) die Gelegenheit, um auf die unwürdigen Zustände im AWO Psychiatriezentrum aufmerksam zu machen.

 

Der Protest galt an diesen Tagen also dem AWO Psychiatriezentrum als Folter, Zwang und Gewalt ausübende und zulassende Institution, nicht aber jedem Redebeitrag. Die IZB äußert sich vor allem solidarisch mit den Genoss*innen des LPEN.

 

Mit Parolen wie „Menschenrechte in der Psychiatrie“ oder „Psychiatrie geht auch zwangfrei“, einem Transparent und Redebeiträgen gaben die Demonstrierenden dieser Veranstaltung an beiden Tagen kritische Begleitung.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Aktionsspaziergang zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten beim APZ-Königslutter!

Der 02te Oktober gilt seit 16 Jahren als Gedenktag für die durch, oder in Folge von psychiatrische/r "Behandlung" gestorbenen Menschen. Aus diesem Anlass besuchten an diesem Tag einige Aktivist*innen das AWO Psychiatriezentrum (APZ) in Königslutter (Niedersachsen) und machten mit Transparenten, mit Kreidesprüchen wie "Psychiatrie ohne Zwang!" und einer Rede auf die Missstände im vorherrschenden Psychiatrie-System und auf den Gedenktag selbst aufmerksam. Hierbei entstanden einige interessante Gespräche mit Menschen, die auf die Aktion aufmerksam wurden. Nach ungefähr einer Stunde verließen die Aktivist*innen das Gelände des APZ wieder und ließen neben den Kreidesprüchen noch aufgehängte Transparente zurück.

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Kleine Demonstration gegen Zwangspsychiatrie in Königslutter!

Am Freitagnachmittag demonstrierten in Königslutter zirka fünfzehn Personen gegen Zwangsmaßnahmen in Psychiatrien. Sie riefen „Psychiatrie geht auch zwangfrei!“ und „Für die Freiheit! Für das Leben! Zwangsanstalten das Handwerk legen!“, verteilten Flugblätter mit ihren Forderungen und diskutierten mit Passant*innen auf ihrem Demonstrationszug vom AWO Psychiatriezentrum (APZ) über die Innenstadt zum Kaiserdom.

mehr lesen 1 Kommentare